Ergänzend zu Daniel, konkret für LeoVegas in Österreich: LeoVegas läuft über eine MGA-Lizenz (Malta), nicht über die österreichische Konzession (win2day). Für Auszahlungen gilt dort — wie bei den meisten MGA-Häusern — das Prinzip „Rückzahlung auf die Quelle" (closed loop): Das Guthaben geht möglichst auf den zuletzt verifizierten Einzahlungsweg bzw. die hinterlegte IBAN zurück. Praktisch heißt das: Zahlst du per Trustly oder direkter Banküberweisung mit deiner AT-IBAN ein, kommt die Auszahlung in aller Regel als normale SEPA-Gutschrift auf genau diese IBAN zurück — nicht als Echtzeitüberweisung. „Instant" bezieht sich fast immer nur auf die Einzahlungsbestätigung, nicht auf den Auszahlungsweg. SCT Inst (Echtzeitüberweisung) auf der Auszahlungsseite kannst du bei einem Fiat-Casino-PSP nicht voraussetzen. Was wirklich zusätzliche Prüfungen auslöst, ist der Methodenwechsel: Einzahlung über Klarna/Sofort, später Auszahlung „nur Bank" — dann verlangt der PSP oft einen extra Eigentumsnachweis der IBAN. Führst du Einzahlung und Auszahlung über denselben Namen und dieselbe AT-IBAN (egal ob direkt per Bank oder über Trustly als Bankzugang), bleibt die Spur sauber und der Cashout läuft meist ohne Zusatzkontrolle. Mein Fazit für deinen Standardfall (eigener Name, AT-IBAN, kein Bonus, KYC erledigt): Der transparenteste Weg ist eine Einzahlung mit derselben IBAN, die du auch für die Auszahlung nutzt — über EPS/Banküberweisung oder Trustly. Rechne beim Cashout mit einer klassischen SEPA-Gutschrift in 1–3 Bankarbeitstagen, nicht mit Echtzeit. Schnell ist nur das Einzahlen; sauber wird es durch die Konsistenz, nicht durch den „Instant"-Begriff.
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Markus Reiter
Banking- und Fintech-affiner Spieler
AT-Spieler mit starkem Fokus auf Banking-Flows, Open-Banking-Zahlungen, IBAN-Konsistenz und saubere Auszahlungswege.
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